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5 Betriebe zeigen, wie Zugänglichkeit gelingt

Zugänglichkeit macht touristische Erlebnisse für mehr Menschen planbar und erlebbar. Genau hier setzt die OK:GO Initiative an: Schweizer Tourismusbetriebe stellen ihren Gästen objektive Informationen zur Zugänglichkeit ihrer Angebote zur Verfügung. Für die Erfassung und das Teilen dieser Informationen nutzen sie Ginto. So können Gäste bereits vor dem Ausflug selbst beurteilen, ob ein Angebot ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.

Auch in der Region St.Gallen-Bodensee engagieren sich zahlreiche Betriebe für mehr Zugänglichkeit. Fünf von ihnen erzählen, was sie motiviert, welche Massnahmen sie umsetzen und weshalb transparente Informationen einen Unterschied machen.

🎰 Zugänglichkeit beginnt bei den Menschen

1. Swiss Casino St.Gallen

«Zugänglichkeit endet nicht bei der Infrastruktur – sie beginnt bei den Menschen.»

Als Begegnungsort möchte das Swiss Casino St.Gallen allen Gästen einen möglichst selbstbestimmten und angenehmen Besuch ermöglichen. Neben einem hindernisarmen Zugang und barrierefreien Einrichtungen spielen deshalb auch transparente Informationen sowie die persönliche Unterstützung eine wichtige Rolle. Vor Ort unterstützt das Team bei individuellen Fragen und Anliegen, denn neben baulichen Massnahmen sind engagierte Mitarbeitende entscheidend, damit sich alle Menschen willkommen fühlen.

🍫 Genuss für möglichst viele Menschen

2. Chocolarium - die Glücksfabrik von Munz und Minor

«Unser Glück zu teilen, bedeutet auch, Erlebnisse für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen.»

Im Chocolarium in Flawil sollen möglichst viele Gäste in die Welt der Schokolade eintauchen können. Deshalb gestaltet das Ausflugsziel das Erlebnis so, dass ein möglichst selbstständiger Besuch möglich ist. Rollstuhlgängige Zugänge, eine entsprechende Toilette und Parkplätze nahe beim Eingang erleichtern den Aufenthalt. Für Gäste mit Sehbehinderung bietet das Chocolarium nach vorheriger Anmeldung zudem eine kostenlose Begleitung durch die Chocolarium Tour an. Für das Team zeigt sich dabei: Nicht immer braucht es grosse Veränderungen. Auch bestehende Massnahmen und klar kommunizierte Informationen können viel bewirken.

🧀 Gastfreundschaft für unterschiedliche Bedürfnisse

3. Appenzeller Schaukäserei

«Zugänglichkeit ist für uns gelebte Gastfreundschaft und deren langfristige, aber stetige Maximierung Teil unserer Vision.»

Familien mit Kinderwagen, ältere Menschen oder Personen mit eingeschränkter Mobilität: In der Appenzeller Schaukäserei treffen ganz unterschiedliche Gäste aufeinander. Sie alle sollen das beliebte Ausflugsziel möglichst selbstständig erleben und geniessen können. Die Räumlichkeiten sind weitgehend hindernisfrei gestaltet und verfügen unter anderem über rollstuhlgängige Zugänge und ein entsprechendes WC. Ausstellungstexte lassen sich über QR-Codes auf das Smartphone laden und mithilfe geeigneter Anwendungen in verschiedenen Sprachen vorlesen.

🎨 Kunst und Kultur für alle

4. Würth Haus Rorschach

«Zugänglichkeit bedeutet für uns, Kunst und Kultur für alle Menschen erlebbar zu machen.»

Kunst und Kultur sollen unabhängig von individuellen Voraussetzungen erlebbar sein. Im Würth Haus Rorschach gehört diese Haltung deshalb seit vielen Jahren zum Alltag. Die Ausstellungsräume, die Gastronomie und die Toiletten sind rollstuhlgängig und barrierefrei zugänglich und der Eintritt in die Ausstellungen ist für alle Gäste kostenfrei. Inklusion ist seit vielen Jahren fester Bestandteil, so werden regelmässig Führungen und Workshops für Menschen mit Sehbehinderung angeboten. Auch barrierefreie Führungen für Privatpersonen und Institutionen können kostenlos gebucht werden.

🏨 Ein offenes Haus für alle

5. Militärkantine St.Gallen

«In einem offenen Haus sollen sich alle Menschen möglichst selbstständig bewegen können.»

Die Militärkantine St.Gallen möchte ein Ort sein, an dem sich alle Gäste möglichst selbstständig bewegen können. Deshalb spielt Zugänglichkeit im historischen Haus eine wichtige Rolle. Eine Rampe ermöglicht den rollstuhlgängigen Zugang, ein Lift erschliesst alle öffentlichen Räume und Stockwerke. Zudem verfügt die Militärkantine über ein rollstuhlgängiges Zimmer mit entsprechendem Bad. Auch Details wie genügend Platz zwischen den Tischen erleichtern den Aufenthalt.

Dein nächster Schritt zu mehr Zugänglichkeit

Erfasse deinen Betrieb bei Ginto

Die Beispiele zeigen: Für eine Teilnahme an der OK:GO Initiative muss ein touristischer Betrieb nicht vollständig barrierefrei sein. Entscheidend ist, dass Gäste transparente und aktuelle Informationen erhalten und dadurch selbst beurteilen können, ob ein Angebot für sie geeignet ist. Mit Ginto kannst du die Informationen zur Zugänglichkeit deines Betriebs kostenlos erfassen. Für die Teilnahme an OK:GO veröffentlichst du diese Informationen anschliessend gut sichtbar auf deiner Website und hältst sie aktuell. Damit erleichterst du deinen Gästen die Reise- und Ausflugsplanung und setzt gleichzeitig ein Zeichen für einen inklusiven und nachhaltigen Tourismus. Die Teilnahme an OK:GO wird zudem im Rahmen von «Swisstainable» auf Level II – engaged in Kombination anerkannt.