Hotellerie- , Gastro- und Tourismustag

Menschen gewinnen. Märkte erschliessen.

Wie gewinnen wir passende Mitarbeitende für den Tourismus? Und wie bringen wir unsere Angebote gezielter zu Reiseveranstaltenden und Vertriebspartnern? Beim 10. Hotellerie-, Gastro- und Tourismustag am 7. September 2026 standen zwei Herausforderungen im Zentrum, die viele Betriebe unserer Region beschäftigen.

Zwei Herausforderungen, neue Lösungsansätze

Gemeinsam mit Hotels St.Gallen-Bodensee und erstmals auch mit Gastro Stadt St.Gallen luden wir zum Branchentreff im Revier Hotel Säntispark ein. Die Referierenden zeigten anhand konkreter Beispiele, wie neue Ansätze bei der Personalgewinnung und eine stärkere Zusammenarbeit im Vertrieb Chancen für die Tourismusregion schaffen.

Recruiting aus Sicht der Mitarbeitenden denken

Marc Tischhauser, Geschäftsführer von Gastro Graubünden, stellte die Initiative «graubünden job match» vor. Der Ansatz dreht den klassischen Rekrutierungsprozess um: Nicht möglichst viele Bewerbungen stehen im Zentrum, sondern ein möglichst guter Match zwischen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden und den Angeboten der Betriebe.

Die Pilotphase mit 47 Betrieben aus Gastronomie, Hotellerie und Bergbahnen zeigt: Neben dem Lohn spielen Faktoren wie Wertschätzung, Team, Flexibilität und Entwicklungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle bei der Wahl eines Arbeitsplatzes.

Gemeinsam neue Gästemärkte erschliessen

Der zweite Schwerpunkt richtete den Blick auf den touristischen Vertrieb. Oliver Galijas, Contracting Manager, und Daniela Schmidmeister, Head of B2C Sales & Operations vom Switzerland Travel Centre gaben Einblick in die Zusammenarbeit mit touristischen Leistungsträgern und internationalen Vertriebspartnern.

Viele attraktive Angebote der Ostschweiz sind bei Reiseveranstaltenden noch zu wenig sichtbar. Genau hier setzt die geplante B2B-Salesplattform von St.Gallen-Bodensee Tourismus an: Wir möchten Angebote bündeln, professionell für den Vertrieb aufbereiten und gemeinsam mit unseren Partnern neue nationale und internationale Märkte erschliessen. Für touristische Betriebe eröffnet dies die Chance, von zusätzlichen Vertriebskontakten, einer stärkeren Präsenz im B2B-Geschäft und der gemeinsamen Vermarktung der Ostschweiz zu profitieren.

Zum Abschluss des Abends lud ein gemeinsamer Apéro dazu ein, die Themen weiter zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte innerhalb der Tourismusbranche zu knüpfen.

Präsentationen und Bilder vom 07.09.2026